Qi-FAQ´s

Für welche Beschwerden ist die TCM besonders gut geeignet?

Besonders wirksam ist die TCM bei chronischen Beschwerden, den sogenannten „Stiefkindern“ der westliche Medizin: z.B. bei Allergien, Depressionen, Verstopfungen, Blähungen, Wassersucht, Übergewicht, Kopfschmerzen, Beschwerden in den Wechseljahren, Harnbeschwerden, Schweißausbrüchen oder bei einem schwachen Immunsystem. Auch nach einer Krankheit oder Operation, oder nach der Geburt eines Kindes, zur Wiederherstellung der Gesundheit, sowie als Unterstützung bei einer schweren Krankheit, wie Krebs, Multiple Sklerose und Schlaganfall ist die Anwendung der TCM sehr hilfreich.

Sind meine Beschwerden mit einer Sitzung erledigt?

Das kommt auf die Art der Beschwerden an, denn es gibt Unterschiede, je nach Beschwerdebild. Zum Beispiel braucht man bei einem akuten Erkältungsinfekt üblicherweise nur 4 bis 5 Sitzungen. Sind die Beschwerden chronisch, d.h. sie bestehen bereits über einen längeren Zeitraum, gibt es in der TCM die Faustregel: 1 Jahr Erkrankung entspricht in etwa 1 Monat Behandlung. Bei Menschen, die an Tumorerkrankungen oder schweren chronifizierten Erkrankungen leiden wird die TCM vor allem als Begleittherapie eingesetzt, weshalb sich die Behandlungsdauer nach der Dauer der Therapie richtet.

Wird TCM bei akuten, oder bei chronischen Beschwerden eingesetzt?

Die Methoden der TCM – v.a. Akupunktur, wie auch die Phytotherapie (Kräutertherapie) – werden sowohl bei akuten, als auch bei chronischen Beschwerdebildern eingesetzt. Nahezu für jedes Beschwerdebild hat die TCM eine passende Anwendungsmöglichkeit zur Verfügung.

Kann mir die TCM auch bei psychosomatischen Beschwerden oder in belastenden Lebenssituationen helfen?

Ja! Auch eine große Stärke der TCM ist die Behandlung von psychosomatischen Beschwerden. Der Ansatz der TCM ist ganzheitlich! Körper, Geist und Seele werden als ein zusammengehöriges großes System gesehen und behandelt. Man geht sowohl den psychischen als auch den körperlichen Symptomen auf den Grund.

Kann man mit den Methoden der TCM Krebs heilen?

Die chinesische Medizin (TCM) arbeitet traditionell nach dem Prinzip der Präventivmedizin, die versucht Krankheiten vorzubeugen, damit sie sich gar nicht entwickeln. In der westlichen Welt wird die TCM begleitend zur Chemo-/Strahlentherapie eingesetzt. Sie unterstützt den Körper bei der Bewältigung von diversen Nebenwirkungen (Übelkeit, Leukopenie, generellen Veränderungen des Blutbildes, Müdigkeit, u.v.m.). Sie kann auch die organischen und energetischen Voraussetzungen (z.B. Immunsystem) stärken, die für den Heilungsprozess verantwortlich sind.

Ist die westliche Schulmedizin kombinierbar mit der Traditionellen Chinesischen Medizin?

Die TCM und die Schulmedizin sind meiner Erfahrung nach eine optimale Kombination. In der Vergangenheit wussten nur wenige Ärzte über die vielfältigen Möglichkeiten der TCM Bescheid, aber mittlerweile greifen immer mehr Ärzte auf die unterstützenden Möglichkeiten dieser alten chinesischen Volksmedizin zurück.

Welche Behandlungen werden in der TCM eingesetzt?

Je nach Beschwerdebild werden unterschiedliche Behandlungsmethoden der TCM eingesetzt. Dazu zählen die Stimulation der Akupunkturpunkte, Gua-Sha, Schröpfen, Moxibustion, Tuina AnMo, Phytopraxis, Ernährungsbegleitung und das Wahrnehmen des Menschen als Gesamtheit (Körper-Geist-Seele).

Die Methoden werden individuell in jeder Einheit – in Abstimmung auf den aktuellen Zustand des Menschen – zusammengestellt.

Wirkt eine TCM-Behandlung auch bei Kindern?

Ja, gerade Kinder sprechen sehr gut und schnell auf eine TCM Behandlung an!

Kann ich eine TCM-Behandlung auch machen, wenn ich Angst vor Akupunkturnadeln habe?

Die entsprechenden Akupunkturpunkte werden in meiner Praxis mittels Akupressur (Tuina Anmo), HACI-Anwendung (einen Kombination von Schröpfbehandlung, Akupressur & Magnettherapie) oder durch einen elektrischen Softlaser stimuliert.

Muss man als TCM-TherapeutIn eine Ausbildung in China absolvieren?

Eine Ausbildung in China ist nicht erforderlich. Das Wissen über die 3000 Jahre alte chinesische Heilkunde kann auch hier in Europa erlernt werden und es gibt einige anerkannte Ausbildungsstätten (z.B. die Österreichische Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin – OGTCM).